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Coaching für Fach- und Führungskräfte

„Wenn es nur eine einzige Wahrheit gäbe, könnte man nicht hundert Bilder über dasselbe Thema malen.“
Pablo Picasso


Was ist Coaching?

Coaching ist ein Prozess zur Entwicklung der Persönlichkeit und/oder der rollenspezifischen Fähigkeiten und Fertigkeiten. Es ist eine Begleitung auf Zeit mit Hilfe zur Selbsthilfe. Coaching ist eine Hilfestellung bei der Ablösung alter und Entwicklung neuer Denkmuster oder Einstellungen.


Für was eignet sich unser Coaching?

Gut geeignet ist Coaching, wenn es darum geht, die eigenen Fehleinschätzungen, Denkblockaden und Sorgen zu überwinden und somit zu einer lösungsorientierten Kommunikation zu kommen. Auch als Unterstützung bei der Gestaltung des Wertewandels ist Coaching hilfreich. Letztendens geht es zudem im Coaching darum, Gedanken, Ideen und Vorstellungen zu sortieren. Darüber hinaus kann es der Vereinsamung von Führungskräften entgegenwirken.


Wie gehen wir im Coaching vor?

Da wir uns in unserem Coaching hauptsächlich mit der lösungsorientierten Kommunikation beschäftigen, beleuchten wir vor allem das Spannungsfeld von Selbstwahrnehmung und Fremdwahrnehmung.

In der Selbstwahrnehmung stehen folgende Fragen im Vordergrund:

  • Wie sehen die Erwartungen an die Rollen in den Detailfragen aus?
  • Wie kann ich diese Rollen authentisch und situationsgerecht ausfüllen?
  • Wie gelingt es mir, in einer Rolle Gestalter und nicht Verwalter zu sein?
  • Betreibe ich eine nachhaltige Lösungsorientierung oder ein wirkungsorientiertes Business-Theater?

In der Fremdwahrnehmung beschäftigen wir uns mit diesen Fragen:
  • Wie sieht mich mein Umfeld?
  • Wie sieht mich mein Chef und will er denn überhaupt, dass ich diese Rolle so einnehme?
  • Wie sieht mich mein Kunde?
  • Wie sehen mich meine Kollegen und Mitarbeiter?
  • Ist es mir und meinem Umfeld denn bewusst, welche wechselseitigen Erwartungen wir an die Rolle haben?
  • Passen unsere Rollenverständnisse zusammen?
  • Bin ich dann weiterhin stimmig?

Wenn wir große Übereinstimmungen zwischen Selbst- und Fremdwahrnehmung haben, ist das schon mal der erste Schritt - wenn nicht, dann haben wir den besagten Konflikt, den wir im Coaching als weiteren Aspekt zu behandeln haben.


Coaching ist dann sinnvoll und hilfreich wenn...

...neue Rollen, Aufgaben und hierarchische Ebenen erlernt werden sollen.

An unterschiedliche Rollen werden unterschiedliche Erwartungen geknüpft. Von einer Führungskraft erwartet man ein anderes Auftreten als von einem Kollegen. Dies gilt in beiden Richtungen. Denn bin ich in einer Rolle, erwarte ich auch ein bestimmtes Verhalten mir gegenüber.
Solange diese Erwartungen von allen Seiten erfüllt werden, läuft es glatt. Tauchen allerdings unterschiedliche Erwartungen an die Rolle auf, dann kommt es zu Spannungen, Stress oder Streit. Durch Input, Reflexion und Feedback können wir hier im Coaching für Abhilfe sorgen.

...erlebte Konflikte und Probleme gelöst werden sollen und zur Bearbeitung ein anregender und distanzierter Gesprächspartner gesucht wird.

Wir vertreten die These, dass 80% der Konflikte aufgrund von Missverständnissen entstehen. Diese Missverständnisse können auf der fachlichen und der emotionalen Ebene stattfinden. Wenn wir Konflikte nachhaltig lösen wollen, sollten wir an beiden Punkten ansetzen. Hierbei ist die von dem Nobelpreisträger Daniel Kahneman entwickelte WYSIATI-Regel hilfreich. Das Akronym steht für: What you see is all there is. Dies bedeutet, dass wir oft intuitiv entscheiden, ohne für genügend faktisches Hintergrundwissen zu sorgen.
Obwohl diese Art der stereotypisierenden Einschätzung manchmal bei schnellen Entscheidungen helfen kann, führt sie uns auch oft genug mit Fehleinschätzungen aufs Glatteis, denn die Welt ist zu komplex für einfache Lösungen. Die Einstiegsfrage in diesem Teil des Coachings lautet: Was müsste ich wissen, um die Entscheidung vernünftig treffen zu können?


...Auseinandersetzungen, Spannungen oder Streitigkeiten mit Kollegen, Führungskräften oder Kunden aufgelöst werden sollen.

In Konflikten geht es nicht selten um die eigenen subjektiv gefärbten Innenansichten mit Einschätzungen und Überschätzungen. Treffen mehrere Menschen aufeinander, gibt es folglich auch mehrere subjektive Wahrnehmungen. Im Rahmen eines Gruppencoachings kann die Außenperspektive mit den Teilnehmern erarbeitet werden. Die Außensicht bietet ein breiten Rahmen für die Konzipierung von Lösungen. Im engeren Rahmen der Innenperspektive hingegen stehen sich ein überzogener Optimismus und eine große Risikoaversion antagonistisch gegenüber. Hier kann Coaching helfen, das richtige Maß zwischen Optimismus und Risikoaversion zu finden.


...Hilfe gegen Überforderung im Beruf gesucht wird.

Anforderungen an Führungskräfte. Diese stehen in Konfliktsituationen oft alleine da. Ein professioneller Gesprächspartner, mit dem man anspruchsvolle Themen erörtern kann, hilft, die psychische Widerstandskraft in schwierigen Lebenssituationen zu behalten. Durch die so gefestigte Resilienz kann die Führungskraft ohne anhaltende Beeinträchtigung oder gar Burn Out Krisen überstehen. Etwas humoristisch halten wir es mit Captain Jack Sparrow: "Das Problem ist nicht das Problem. Das Problem ist deine Einstellung zum Problem."


...Verbesserungs- oder Änderungswünsche in Bezug auf den persönlichen Arbeitsstil, das Führungsverhalten oder andere Bereiche der lösungsorientierten Kommunikation bestehen.

Schon Viktor Frankl sagte: "Menschliches Verhalten wird nicht von Bedingungen diktiert, die der Mensch antrifft, sondern von Entscheidungen, die er selber trifft." Wollen Fach- und Führungskräfte beruflich weiter kommen, sollten sie sich und ihre Arbeit hinterfragen, um anschließend Entscheidungen zu treffen. Der Coach ist hierbei ein Sparringspartner, der mit der nötigen Distanz die Bereitschaft mitbringt, alles infrage zu stellen, um den Coachee aus der Komfortzone herauszulocken.


...Begleitung von beruflichen Veränderungen wie Fusionen oder Outplacing gewünscht ist.

Gerade bei solch drastischen persönlichen Change Prozessen bedarf es Inspiration und Motivation. Diese gehen meist Hand in Hand, wenn ich herausfinden will, wie es weiter gehen soll. Input von außen und Denkanstöße zu bekommen ist das eine. Dies kann man auch über Bücher erreichen. Doch die Verpflichtung, die man dann einem Coach gegenüber eingeht, hilft dabei, dass die Themen auch umgesetzt werden. Denn wie heißt es so schön in einem Sprichwort von George Bernhard Shaw: "Der Weg zur Hölle ist mit guten Vorsätzen gepflastert, nicht mit schlechten."

 

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